Gestaltungsarten PDF Drucken E-Mail
Yose Ue / Waldform
 

Yose Ue / Waldform

In einer Schale werden harmonisch eine stez ungerade Zahl, und verschieden alte Bäume zu einer Gruppe gepflanzt.

 

Sokan / Doppelstamm
 

Sokan / Doppelstamm

Zwei Stämme bilden sich aus einem Wurzestock, wobei einer der Stämme immer kürzer sein muß wie der andere. Die Form ist nicht sehr ausschlaggebend.

Sharimiki / Freigelegter Stamm
 

Sharimiki / Freigelegter Stamm

Dies ist eine Gestaltungsart, die man meißt nur bei Nadelhölzern sieht. Es soll zum Beispiel einen Blitzeinschlag, oder das Entrinden duch das Abbrechen eines Astes darstellen. Die Form ist nicht sehr ausschlaggebend.

Shakan / Lehnende oder geneigte Form
 Shakan / Lehnende oder geneigte Form

Der Stamm ist zu einer Seite hin geneigt, die Äste wachsen waagerecht in alle Richtungen. Auf der Seite, auf die sich der Baum hin neigt,sind die Oberflächenwurzeln besonders ausgeprägt.

 
Sekijoju / Felsenpflanzung
 

Sekijoju / Felsenpflanzung

Diese Art der Darstellung simuliert einen Baum, der z.B. im Gebirge gewachsen ist, und durch die Wittwerungseinflüsse die Erde weggewaschen wurde. Die Form ist nicht sehr ausschlaggebend.

Netsunanari / Flossform
 

Netsunanari / Flossform

Die Floßform ist eigentlich nichts anderes, als das ein einziger Baum umgelegt in eine Schale gepflanzt wurde und somit die eigentlichen Äste, hier die Stämme sind.

 
Negari / Wurzelstammform
 

Negari / Wurzelstammform

Diese Art der Darstellung simuliert einen Baum, der z.B. im Gebirge gewachsen ist, und durch die Wittwerungseinflüsse die Erde weggewaschen wurde. Die Form ist nicht sehr ausschlaggebend.

Moyogi / Frei-aufrechte Form
 

Moyogi / Frei aufrechte Form

Dieser Baum sieht durch seinen gewundenen Stamm sehr natürlich aus. Die Anzahl und die Größe der Äste, die stetz an der Außenseite der Windungen sitzen, nimmt nach oben hin ab.

 
Kengai / Kaskade
 

Kengai / Kaskade

Der Stamm beugt sich über den Rand der Schale nach unten, die Spitze muß sich weit unterhalb des Wurzelansatzes befinden. Die Form des Stammes ist nicht vorgegeben.

Kabudachi / Mehrfachstamm
 

Kabudachi / Mehrfachstamm

Aus einer Wurzel, aus der sich mehrere, in ungerader Zahl, Stämme entwickelt haben.

 
Ishitsuki / Felsenpflanzung
 

Sekijoju / Felsenpflanzung

Diese Form der Bepflanzung stellt den Bewuch von Felsklippen und Felsspalten dar. Die Form ist nicht sehr ausschlaggebend, nur einestreng aufrechte Form eignet sich hier nicht.

Bankan / Gewundener Stamm
 

Bankan / Gewundener Stamm

Der sehr gut aussehende gewundene Stamm ist bei den Bonsaimeistern Asiens nicht anerkannt, da es sich hierbei um eine unnatürliche Form handelt.

 
Hokidachi / Besenform
 

Hokidachi / Besenform

Sie heißt deshalb so, weil Sie an einen umgedrehten Reisigbesen erinnert. In der Mitte der Gesamthöhe, verzweigen sich die Äste fächerförmig. Der Stamm hat eine aufrechte Form.

Han Kengai / Halbkaskade
 

Han Kengai / Halbkaskade

Der Stamm beugt sich über den Rand der Schale nach unten, die Spitze muß sich auf der Höhe, oder leicht unterhalb des Wurzelansatzes befinden. Die Form des Stammes ist nicht vorgegeben.

  
Fukinagashi / Windgepeitschte Form
 

Fukinagashi / Windgepeitschte Form

Sie unterscheidet sich von der geneigten Form dadurch, das sich nur auf einer Seite (der geneigten) Äste befinden. Auf diese Weise hat man den Eindruck, als ob der Baum einem ständigen Wind aus einer Richtung ausgesetzt ist.

Chokkan / Streng aufrechte Form
 

Chokkan / Streng aufrechte Form

Die Zweige wachsen symetrisch und waagrecht von einem absolut aufrechten Stamm ab. Der unterste Ast ist der kräftigste, und ist am unteren ersten Drittel des Stammes. Nach oben hin werden die Äste immer kürzer und feine, und bilden eine konische Form.

 
Bunjingi / Literatenform

 

Bunjingi / Literatenform

Das wesentliche Merkmal dieser Form besteht darin, das sich alle Äste ganz oben eines langen Stammes befinden. Die Form ist dabei nicht sehr ausschlaggebend.